Satzung

der Kieferorthopädischen Interessengemeinschaft (KFO-IG)

Die KFO-IGist ein Zusammenschluss von Fachkollegen, die sich fachlich und berufspolitischbesonders engagieren wollen. Wir haben ein umfangreiches Informationsangebotfür eine aufgeschlossene und modern denkende Kieferorthopädenschaftbereitgestellt. Wir gestalten insbesondere Fortbildungen und Dienstleistungen.Machen Sie sich ein Bild davon und nutzen Sie ganz eigennützig die Vorteile.


§ 1   Name und Sitz


(1)    Der Verein führt den Namen"Kieferorthopädische Interessengemeinschaft (KFO-IG) - Fachvereinigungdeutscher Kieferorthopäden

(2)    Sitz undGerichtsstand für mitgliedschaftsrechtliche Streitigkeiten ist Aschaffenburg.


§ 2   Zweck und Aufgaben


(1)    Die KieferorthopädischeInteressengemeinschaft ist ein Berufsverband im Sinne von §5, Abs. 1 Nr. 5 KStGund hat den Zweck, die allgemeinen beruflichen Interessen ihrer Mitglieder zuvertreten. Dies gilt insbesondere für die wissenschaftlich-fachlichen, rechtlichen,berufspolitischen und wirtschaftlichen Belange der Kieferorthopädie.


(2)    Der Verband erstrebt keinen Gewinn.Ausschüttungen an seine Mitglieder erfolgen nicht.


§ 3   Mitgliedschaft


(1)    DieMitgliedschaft ist freiwillig

(2)    OrdentlichesMitglied kann werden, wer als Fachzahnarzt für Kieferorthopädie durch einen Landeszahnärztekammeranerkannt ist und im Gebiet der Bundsrepublik wohnt und

        a)   ausschließlich auf seinem Fachgebiet infreier Praxis tätig ist,

        b)   oder imöffentlichen Dienst beschäftigt, freiberuflich aber ausschließlich kieferorthopädischtätig ist,

        c)   oder ausschließlich auf seinemFachgebiet im öffentlichen Dienst tätig ist,

        d)   oder als Hochschullehrer auf demGebiet Kieferorthopädie tätig ist,

        e)   oder sich als approbierter Zahnarzt nachweislich in derAusbildung zum Fachzahnarzt für Kieferorthopädie befindet oder im Anschluss an seineBerufstätigkeit nach a) bis d) aus dem Erwerbsleben ausgeschieden ist.

(3)    EinzelnenMitgliedern kann anstelle der ordentlichen Mitgliedschaft die Ehrenmitgliedschaft verliehenwerden.


§ 4   Erwerb der Mitgliedschaft


(1)    Über die Aufnahme als ordentliches Mitgliedbeschließt der Vorstand aufgrund eines schriftlichen Aufnahmeantrages.

(2)    Über die Aufnahme als Ehrenmitgliedentscheidet die Mitgliederversammlung.


§ 5   Rechte der Mitglieder


(1)    Alle ordentlichen Mitglieder haben Stimm-und Wahlrecht und das Recht auf Stellung von Anträgen.

(2)    Ehrenmitglieder haben das Recht, dieMitgliederversammlungen mit beratender Stimme zu besuchen. Ehrenmitgliederhaben kein aktives oder passives Wahlrecht.


§ 6   Pflichten der Mitglieder


(1)    Alle Mitglieder sind gehalten, dieVereinszwecke zu fördern. Die Mitglieder unterwerfen sich der Einhaltung derzahnärztlichen Berufspflichten und Berufsgrundsätze.

(2)    Der Beitrag ist unaufgefordert im Januareines jeden Jahres zu zahlen. Die Ehrenmitgliedschaft ist beitragsfrei.

(3)    Die KFO-IGverzichtet auf ihr Recht, Vereinsbeiträge gerichtlich geltend zu machen.


§ 7   Beendigung und Ruhen der Mitgliedschaft


(1)    DieMitgliedschaft endet

        (a)  durch den Tod,

        (b)  oderdurch schriftliche Austrittserklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltungeiner Frist von 3 Monaten zum Jahresende,

        (c)  oderdurch Beschluss des Vorstandes, wenn die Voraussetzungen für dieMitgliedschaft nach § 3 nicht mehr erfüllt sind,

        (d)  oderdurch Beschluss des Vorstandes über den Ausschluss des Mitglieds

               (aa) wenn das Mitglied trotzzweimaliger Mahnung bis zum 30. Juni des Jahres mit der Beitragszahlung für daslaufende Kalenderjahr im Rückstand bleibt. Eine Wiederaufnahme kann nachZahlung der rückständigen Beiträge nur mit Genehmigung des Vorstandes erfolgen,

               (bb) oder wenn das Mitglied sonstin schwerwiegender Form gegen die Pflichten aus § 6 Abs. 1 und 2 der Satzungverstoßen hat. Ein schwerwiegender Verstoß gegen § 6 Abs. 1 Satz 2 liegtinsbesondere vor, wenn gegen ein Mitglied eine berufsgerichtliche Maßnahmehohen Ausmaße verhängt wird oder das Mitglied wegen einer im Zusammenhang mitseiner Berufstätigkeit als Zahnarzt stehenden Straftat verurteilt wird,

               (cc) oder wenn über das Vermögendes Mitglieds das Insolvenzverfahren eröffnet wird,

               (dd) oder wenn sonst einwichtiger Grund für den Ausschluss des Mitglieds vorliegt und eine weitereMitgliedschaft für den Verein unzumutbar ist.

(2)    Gegen einen Beschluss des Vorstandes nach §7 Abs. 1 c) oder d) kann das ausgeschlossene Mitglied innerhalb einerFrist von 8 Wochen ab Bekanntgabe des Beschlusses ihm gegenüberschriftlich Einspruch beim Vorstand einlegen. Über den Einspruch entscheidet derVorstand erneut durch Beschluss.

(3)    Während der Dauer eines Einspruchsverfahrensnach § 7 Abs. 2 und während der Dauer eines berufsgerichtlichen Verfahrens odereines strafrechtlichen Ermittlungs-/Gerichtsverfahrens ruhen dieMitgliedsrechte und die Ämter des betroffenen Mitglieds, jedoch maximal fürsechs Monate, dann muss der Vorstand eine Entscheidung treffen, ob das Ruhender Mitgliedschaft noch angemessen ist.

(4)    Die ausscheidenden Mitglieder haben keinen Anspruch auf dasVerbandsvermögen, insbesondere keinen Abfindungsanspruch.


§ 8   Organe des Verbandes sind:


(1)    die Mitgliederversammlung

(2)    der Vorstand

(3)    der Beirat


§ 9   Mitgliederversammlung


(1)    Mindestenseinmal im Jahr hat eine ordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden.

(2)    DieMitgliederversammlung beschließt insbesondere über:

(a)  dieEntgegennahme des Jahresberichtes und der Jahresabrechnung (Kassenbericht) desVorstandes sowie des Berichtes des Kassenprüfers und die Abstimmung über den Kassenbericht,

(b)  die Entlastung der Mitglieder des Vorstandes,

(c)  Wahl der Mitglieder des Vorstandes,

(d)  Festsetzung des Jahresbeitrages,

(e)Satzungsänderungen,

(f)Anträge, die mindestens 14 Tage vor derVersammlung in der Geschäftsstelle schriftlich eingereicht wurden,

(g)Entscheidung über die Behandlung vonspäter eingereichten Anträgen,

(h)Änderung der Reihenfolge derTagesordnungspunkte, die Absetzung von Tagesordnungspunkten,

(i)die Auflösung des Vereinsund die Verwendung des Vereinsvermögens nach Auflösung,

(j)das Sachprogramm,

(k)Änderung der Geschäftsordnung,

(l)Wahl des Kassenprüfers,

(m)Entgegennahme und Genehmigung desProtokolls des Schriftführers bzw. Geschäftsführers

(n)Aufstellung und Verabschiedung desHaushaltsplanes.

(3)    Mitgliederversammlungen sind durch das analle Mitglieder verschickte Rundschreiben der Geschäftsstelle unter Angabe derTagesordnung, des Ortes und der Zeit der Mitgliederversammlung und unterEinhaltung einer Frist von mindestens 4 Wochen einzuberufen.

(4)    Die Mitgliederversammlungen fasst ihreBeschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden und vertretendenMitglieder. Mit der Vertretung können nur Mitglieder der KFO-IG beauftragtwerden. Die Vertretung erfolgt aufgrund schriftlicher Vollmacht unter Angabevon Tag und Ort der Mitgliederversammlung. Für eine Satzungsänderung ist eineStimmenmehrheit von 2/3, zur Auflösung des Verbandes eine solche von 4/5 deranwesenden oder vertretenden Mitglieder erforderlich.

(5)    Außerordentliche Mitgliederversammlungensind einzuberufen, wenn es das Interesse des Verbandes erfordert. Sie könnenvom Vorstand bei Bedarf einberufen werden. Sie sind einzuberufen wenn 1/10 derMitglieder des Berufsverbandes dies schriftlich unter Angabe der Gründe vomVorstand verlangt.  Die Einladung für dieaußerordentliche Mitgliederversammlung muss innerhalb von 4 Wochen nach Eingangdes Verlangens versandt werden. Die außerordentliche Mitgliederversammlung istfrühestens 2 längstens 3 Monate nach dem Versand der Einladungen abzuhalten.

(6)    Der Vorstand kann in derMitgliederversammlung einen anwesenden Sprecher zum Versammlungsleiterernennen.

(7)    Anträge zur Tagesordnung, die nicht nachAbsatz 3 bekannt gegeben worden sind, können nur nach schriftlicher Vorlage beiden Vorstandssprechern zur Beschlussfassung zugelassen werden, wenn dieDringlichkeit die Behandlung auf der bevorstehenden Mitgliederversammlunggebietet, wenn der Vorstand diesem Antrag mehrheitlich zustimmt und der neueTagesordnungspunkt noch angemessene Zeit vor Zusammentritt derMitgliederversammlung den Mitgliedern mitgeteilt wird. Ist die Mitteilung eineangemessene Zeit vor Zusammentritt der anstehenden Mitgliederversammlung nichtmehr möglich, dann ist eine Beschlussfassung hierüber in der anstehendenMitgliederversammlung nur mit der Maßgabe zulässig, dass eine vorläufige Regelunggetroffen wird, welche der letztendlich zu treffenden Entscheidung nichtendgültig vorgreift. In beiden Fällen muss die Behandlung des Antrages durcheine 2/3-Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitgliederbeschlossen werden.

(8)    Änderung der Satzung und derGeschäftsordnung, Auflösung des Vereins und Ehrungen können nicht alsDringlichkeitsanträge nach Absatz 7 verhandelt werden.


§ 10 Vorstand


(1)    Der Vorstand besteht aus mindestens 7Mitgliedern, und zwar aus drei gleichberechtigten Sprechern sowie mindestens 4Beisitzern.

(2)    Die Mitglieder des Vorstandes werden von derMitgliederversammlung mittels Stimmzettel gewählt. Jeder Sprecher und jederBeisitzer wird in einem getrennten Wahlgang gewählt. Die Beisitzer können aufBeschluss der Mitgliederversammlung in einem Wahlgang gewählt werden.

(3)    Alle Vorstandsmitglieder sind gemeinsamvertretungsberechtigt. Darüber hinaus sind je 2 Sprecher gemeinsamvertretungsberechtigt.

(4)    Der Vorstand wird für die Dauer von 2 Jahrengewählt. Wiederwahl ist zulässig. Der alte Vorstand bleibt bis zur Wahl desneuen Vorstandes im Amt. Für ausgeschiedene Mitglieder des Vorstandes haben inder nächsten Mitgliederversammlung Nachwahlen stattzufinden, und zwar für dierestliche Amtsdauer des Vorstandes.

(5)    Der Vorstand fasst seine Beschlüsse miteinfacher Mehrheit. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Mehrheit derSprecherstimmen.

(6)    Der Vorstand ist beschlussfähig wennmindestens die Hälfte der gewählten Mitglieder anwesend ist, unter denen einSprecher sein muss.

(7)    Sitzungen des Vorstandes sind einzuberufen, wenn es das Interessedes Verbandes erfordert, oder wenn zwei Mitglieder des Vorstandes dieEinberufung unter Angabe der Gründe des Zweckes schriftlich verlangen.

(8)    Der Vorstand kann andere, geeignet erscheinende Personen zuseinen Sitzungen einladen. Sie nehmen beratend an den Sitzungen teil.

(9)    Der Vorstand kannAusschüsse einsetzen.


§ 11 Geschäftsstelle


(1)    Der Verband unterhält eine Geschäftsstelle,die von einem oder mehreren Geschäftsführern geleitet wird bzw. denGeschäftsführer(n) obliegt die laufende Geschäftsführung des Verbandes nach denBeschlüssen und Weisungen des Vorstandes.

(2)    Die Geschäftsführer werden vom Vorstandberufen. Diese Berufung ist auf 2 Jahre befristet. Eine Verlängerung istzulässig. Das Nähere regelt der Vertrag, den der Vorstand mit demGeschäftsführer abschließt.


§ 12 Kostendeckung und Beitrag


(1)    Die Arbeit allerMitglieder der Verbandsorgane geschieht ehrenamtlich.

(2)    Es wird ein Jahresbeitrag erhoben, dessenHöhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird.


§ 13 Geschäftsjahr und Erfüllungsort


(1)    DasGeschäftsjahr beginnt am 01.01. und endet am 31.12. des Kalenderjahres.

(2)    Erfüllungsortist der Sitz des Verbandes


§14  Niederschriften


Die in den Sitzungen des Vorstandes und in denMitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen undvon denVorstandssprechern bzw. Versammlungsleiter und dem Geschäftsführer zuunterzeichnen. Das Nähere regelt die Geschäftsordnung.


Stand: 3. November 2008

Beschlossen und genehmigt vom Vorstand der KFO-IG zur Vorlage bei derMitgliederversammlung am 6. Dezember 2008 in Frankfurt.